Die Mordserie von Olaf Däter
Im Juni 2001 begann in Bremerhaven eine kurze, aber besonders brutale Mordserie. Innerhalb von nur zehn Tagen tötete der ehemalige Krankenpfleger Olaf Däter fünf ältere Frauen und versuchte, eine weitere zu töten. Seine Opfer waren hochbetagte Frauen, die allein lebten und ihm teilweise noch aus seiner Zeit als Pfleger vertrauten. Däter nutzte dieses Vertrauen gezielt aus, um sich Zugang zu ihren Wohnungen zu verschaffen.
8. Juni 2001 – Erstes Opfer
Die Mordserie begann am 8. Juni 2001 in Bremerhaven. Der Täter suchte eine ältere Frau auf, die er aus seiner Tätigkeit als Pfleger kannte. Die Frau ließ ihn in ihre Wohnung, ohne misstrauisch zu werden. Dort griff er sie plötzlich an. Er brachte sie zu Boden und setzte sein Körpergewicht ein, um sie zu ersticken. Dabei kniete er sich auf ihren Oberkörper. Die betagte Frau hatte keine Möglichkeit, sich zu wehren. Nach ihrem Tod durchsuchte der Täter die Wohnung nach Bargeld. Der Tod wurde zunächst als natürlicher Tod eingestuft.
10. Juni 2001 – Zweites Opfer
Zwei Tage später schlug der Täter erneut zu. Auch dieses Mal suchte er eine allein lebende ältere Frau in ihrer Wohnung auf. Wieder nutzte er das Vertrauen der Frauen aus. Nachdem er die Wohnung betreten hatte, griff er sein Opfer überraschend an und erstickte es auf dieselbe Weise wie bei der ersten Tat. Anschließend durchsuchte er die Wohnung nach Geld. Auch dieser Todesfall wurde zunächst nicht als Gewaltverbrechen erkannt.
13. Juni 2001 – Drittes Opfer
Am 13. Juni 2001 setzte Däter seine Serie fort. Das Muster der Tat wiederholte sich nahezu identisch. Die Frau ließ ihn in ihre Wohnung, da sie ihn kannte. Kurz darauf griff er sie an und brachte sie durch massiven Druck auf den Oberkörper zum Ersticken. Er nahm Bargeld an sich und verließ den Tatort. Auch in diesem Fall wurde der Tod zunächst als natürlicher Tod angesehen.
15. Juni 2001 – Viertes Opfer
Nur zwei Tage später folgte der nächste Mord. Wieder betrat der Täter die Wohnung einer hochbetagten Frau. Wie bei den vorherigen Taten nutzte er das Vertrauen seiner Opfer aus. Er überwältigte die Frau, drückte sie zu Boden und erstickte sie mit seinem Körpergewicht. Danach suchte er erneut nach Bargeld. Auch dieses Opfer wurde zunächst als natürlich verstorben eingestuft.
17. Juni 2001 – Mordversuch
Am 17. Juni 2001 griff Däter eine weitere ältere Frau an. Er würgte und drückte sie, bis sie das Bewusstsein verlor. Däter ging davon aus, dass sie tot sei, und verließ die Wohnung. Tatsächlich überlebte die Frau den Angriff schwer verletzt. Kurz nach dem Überfall rief ihr Sohn sie an. Däter nahm den Anruf entgegen, legte jedoch sofort wieder auf. Dieses Verhalten erschien dem Sohn verdächtig. Er fuhr zur Wohnung seiner Mutter und fand sie bewusstlos vor. Nachdem sie später wieder zu Bewusstsein gekommen war, konnte sie den Täter identifizieren. Olaf Däter. Dieser Überfall führte letztlich zur Aufklärung der Mordserie.
18. Juni 2001 – Fünftes Opfer
Am Tag seiner Enttarnung beging der Täter noch einen weiteren Mord. Er suchte eine weitere ältere Frau auf, drang in ihre Wohnung ein und tötete sie auf die gleiche Weise wie seine vorherigen Opfer: durch massiven Druck auf den Oberkörper, der zum Ersticken führte. Damit erhöhte sich die Zahl seiner Opfer auf fünf.
Festnahme
Olaf Däter wurde noch am 18. Juni 2001 in Bremerhaven festgenommen. Die Polizei nahm ihn vor der Wohnung seiner Eltern fest. Er hatte zuvor mit dem geraubten Geld einen Rundflug über die ostfriesischen Inseln und Helgoland unternommen und seine Freundin sowie deren Kind eingeladen. Nach seiner Festnahme gestand Däter die Taten. Erst durch sein Geständnis wurde bekannt, dass mehrere zuvor als natürliche Todesfälle eingestufte Fälle in Wahrheit Morde waren.
Im Juni 2001 begann in Bremerhaven eine kurze, aber besonders brutale Mordserie. Innerhalb von nur zehn Tagen tötete der ehemalige Krankenpfleger Olaf Däter fünf ältere Frauen und versuchte, eine weitere zu töten. Seine Opfer waren hochbetagte Frauen, die allein lebten und ihm teilweise noch aus seiner Zeit als Pfleger vertrauten. Däter nutzte dieses Vertrauen gezielt aus, um sich Zugang zu ihren Wohnungen zu verschaffen.
8. Juni 2001 – Erstes Opfer
Die Mordserie begann am 8. Juni 2001 in Bremerhaven. Der Täter suchte eine ältere Frau auf, die er aus seiner Tätigkeit als Pfleger kannte. Die Frau ließ ihn in ihre Wohnung, ohne misstrauisch zu werden. Dort griff er sie plötzlich an. Er brachte sie zu Boden und setzte sein Körpergewicht ein, um sie zu ersticken. Dabei kniete er sich auf ihren Oberkörper. Die betagte Frau hatte keine Möglichkeit, sich zu wehren. Nach ihrem Tod durchsuchte der Täter die Wohnung nach Bargeld. Der Tod wurde zunächst als natürlicher Tod eingestuft.
10. Juni 2001 – Zweites Opfer
Zwei Tage später schlug der Täter erneut zu. Auch dieses Mal suchte er eine allein lebende ältere Frau in ihrer Wohnung auf. Wieder nutzte er das Vertrauen der Frauen aus. Nachdem er die Wohnung betreten hatte, griff er sein Opfer überraschend an und erstickte es auf dieselbe Weise wie bei der ersten Tat. Anschließend durchsuchte er die Wohnung nach Geld. Auch dieser Todesfall wurde zunächst nicht als Gewaltverbrechen erkannt.
13. Juni 2001 – Drittes Opfer
Am 13. Juni 2001 setzte Däter seine Serie fort. Das Muster der Tat wiederholte sich nahezu identisch. Die Frau ließ ihn in ihre Wohnung, da sie ihn kannte. Kurz darauf griff er sie an und brachte sie durch massiven Druck auf den Oberkörper zum Ersticken. Er nahm Bargeld an sich und verließ den Tatort. Auch in diesem Fall wurde der Tod zunächst als natürlicher Tod angesehen.
15. Juni 2001 – Viertes Opfer
Nur zwei Tage später folgte der nächste Mord. Wieder betrat der Täter die Wohnung einer hochbetagten Frau. Wie bei den vorherigen Taten nutzte er das Vertrauen seiner Opfer aus. Er überwältigte die Frau, drückte sie zu Boden und erstickte sie mit seinem Körpergewicht. Danach suchte er erneut nach Bargeld. Auch dieses Opfer wurde zunächst als natürlich verstorben eingestuft.
17. Juni 2001 – Mordversuch
Am 17. Juni 2001 griff Däter eine weitere ältere Frau an. Er würgte und drückte sie, bis sie das Bewusstsein verlor. Däter ging davon aus, dass sie tot sei, und verließ die Wohnung. Tatsächlich überlebte die Frau den Angriff schwer verletzt. Kurz nach dem Überfall rief ihr Sohn sie an. Däter nahm den Anruf entgegen, legte jedoch sofort wieder auf. Dieses Verhalten erschien dem Sohn verdächtig. Er fuhr zur Wohnung seiner Mutter und fand sie bewusstlos vor. Nachdem sie später wieder zu Bewusstsein gekommen war, konnte sie den Täter identifizieren. Olaf Däter. Dieser Überfall führte letztlich zur Aufklärung der Mordserie.
18. Juni 2001 – Fünftes Opfer
Am Tag seiner Enttarnung beging der Täter noch einen weiteren Mord. Er suchte eine weitere ältere Frau auf, drang in ihre Wohnung ein und tötete sie auf die gleiche Weise wie seine vorherigen Opfer: durch massiven Druck auf den Oberkörper, der zum Ersticken führte. Damit erhöhte sich die Zahl seiner Opfer auf fünf.
Festnahme
Olaf Däter wurde noch am 18. Juni 2001 in Bremerhaven festgenommen. Die Polizei nahm ihn vor der Wohnung seiner Eltern fest. Er hatte zuvor mit dem geraubten Geld einen Rundflug über die ostfriesischen Inseln und Helgoland unternommen und seine Freundin sowie deren Kind eingeladen. Nach seiner Festnahme gestand Däter die Taten. Erst durch sein Geständnis wurde bekannt, dass mehrere zuvor als natürliche Todesfälle eingestufte Fälle in Wahrheit Morde waren.
