Bereits Jahrzehnte vor seiner Verurteilung in Ecuador beging Camargo Barbosa in Kolumbien Tötungsdelikte an Mädchen und jungen Frauen. Diese Mordserie erstreckte sich von den 1950er bis zu den 1970er Jahren, ist jedoch nur fragmentarisch dokumentiert. Zwar kam es zu mehreren Festnahmen und einzelnen Verurteilungen, es fehlten jedoch systematische Ermittlungen, zentrale Fallzusammenführungen und eine dauerhafte Inhaftierung. Dadurch konnte Camargo Barbosa immer wieder in die Gesellschaft zurückkehren – ein entscheidender Faktor für die spätere Eskalation.
Beginn der ecuadorianischen Mordserie (ab 1984)
Nach seiner Verlagerung nach Ecuador tauchten ab 1984 die ersten Vermisstenmeldungen auf. Die Behörden behandelten die Fälle zu diesem Zeitpunkt noch als isolierte Gewaltverbrechen.
In den später zusammengeführten Ermittlungen zeigte sich jedoch ein konsistenter Tatablauf. Camargo Barbosa sprach die Opfer an, gewann ihr Vertrauen und führte sie an abgelegene Orte. Dort kam es zu sexueller Gewalt, gefolgt von Tötung durch Strangulation. Die Leichen wurden meist entkleidet und offen zurückgelassen, ohne dass erkennbare Bemühungen unternommen wurden, sie zu verdecken. Diese Gleichförmigkeit ermöglichte es den Ermittlern später, die Fälle eindeutig miteinander zu verknüpfen.
Mit der Zeit (1986–1987) häuften sich die Funde. Besonders auffällig war, dass mehrere Opfer in denselben abgelegenen Zonen entdeckt wurden. Diese Orte fungierten faktisch als Ablagepunkte. Die Übereinstimmung von Opferprofil, Todesursache und Fundorten führte schließlich zum Verdacht eines Serienmörders – ein Wendepunkt in den Ermittlungen.
Beginn der ecuadorianischen Mordserie (ab 1984)
Nach seiner Verlagerung nach Ecuador tauchten ab 1984 die ersten Vermisstenmeldungen auf. Die Behörden behandelten die Fälle zu diesem Zeitpunkt noch als isolierte Gewaltverbrechen.
In den später zusammengeführten Ermittlungen zeigte sich jedoch ein konsistenter Tatablauf. Camargo Barbosa sprach die Opfer an, gewann ihr Vertrauen und führte sie an abgelegene Orte. Dort kam es zu sexueller Gewalt, gefolgt von Tötung durch Strangulation. Die Leichen wurden meist entkleidet und offen zurückgelassen, ohne dass erkennbare Bemühungen unternommen wurden, sie zu verdecken. Diese Gleichförmigkeit ermöglichte es den Ermittlern später, die Fälle eindeutig miteinander zu verknüpfen.
Mit der Zeit (1986–1987) häuften sich die Funde. Besonders auffällig war, dass mehrere Opfer in denselben abgelegenen Zonen entdeckt wurden. Diese Orte fungierten faktisch als Ablagepunkte. Die Übereinstimmung von Opferprofil, Todesursache und Fundorten führte schließlich zum Verdacht eines Serienmörders – ein Wendepunkt in den Ermittlungen.
