Fallliste (belegbare Fälle)
Die folgende Liste enthält die Namen von Opfern, gegen die Anklagepunkte erhoben wurden bzw. die in Gerichtsunterlagen und der zeitgenössischen Presse namentlich genannt sind. Weitere Todesfälle wurden untersucht, konnten jedoch nicht zweifelsfrei zugeordnet werden.
Untersuchte Todes- und Vergiftungsfälle (1987)
Diese Fälle wurden offiziell geprüft. Nicht alle führten zu einer Verurteilung.
8. Sept.
John Stanley Fisher (75) - verstorben, medizinisch auffällig
16. Sept.
Milton Poultney (75) - verstorben. toxikologischer Verdacht
21. Sept.
Joseph Francis O’Neill (79) - verstorben, Verdachtsfall
5. Okt.
Joan Hayes (53) - verstorben, Verdachtsfall
9. Okt.
Frederick LaGois (65) - verstorben, toxikologischer Nachweis
16. Okt.
Anthony Greene (57) - verstorben, toxikologischer Nachweis
11. Okt.
Gerolamo Kuchich (73) - überlebt, Vergiftung nachgewiesen
weiterer Fall
Name nicht öffentlich - überlebt, Vergiftung nachgewiesen
Insgesamt wurden über 30 Todesfälle aus dem relevanten Zeitraum überprüft. Nur die oben genannten Fälle tauchen namentlich in Gerichts- und Pressequellen auf.
Rechtskräftige Verurteilungen
Diese Fälle gelten als offiziell bestätigt. Bestätigte Todesopfer 4.
Milton Poultney (75) - Mord 2. Grades
Anthony Greene (57) - Mord 2. Grades
John Stanley Fisher (75) - Totschlag
Frederick LaGois (65) - fahrlässige Tötung
Bestätigte Vergiftungen – Opfer überlebt 2
Gerolamo Kuchich - überlebt, schwere Körperverletzung
weiterer Patient (nicht namentlich genannt) - überlebt, schwere Körperverletzung
Nicht verurteilte, aber untersuchte Todesfälle
Joseph Francis O’Neill
Joan Hayes
In diesen Fällen reichten toxikologische Beweise nicht für eine Verurteilung, oder Vorerkrankungen ließen keine zweifelsfreie Kausalität zu. Juristisch gelten diese Todesfälle nicht als bestätigt.
Zusammenfassung
Untersuchte Todesfälle (namentlich): 6
Richard Angelo wurde rechtskräftig wegen vier Todesfällen verurteilt. Die Behörden untersuchten darüber hinaus mehrere weitere Todes- und Vergiftungsfälle, von denen nicht alle juristisch zweifelsfrei zugeordnet werden konnten.
Der Fall Angelo zeigt, welches Missbrauchspotenzial im medizinischen Umfeld bestehen kann, wenn Vertrauen und Fachwissen gezielt ausgenutzt werden. Bis heute wird er in kriminalistischen und medizinethischen Studien als mahnendes Beispiel für sogenannte „Pflege-Serienmörder” angeführt.
Die folgende Liste enthält die Namen von Opfern, gegen die Anklagepunkte erhoben wurden bzw. die in Gerichtsunterlagen und der zeitgenössischen Presse namentlich genannt sind. Weitere Todesfälle wurden untersucht, konnten jedoch nicht zweifelsfrei zugeordnet werden.
Untersuchte Todes- und Vergiftungsfälle (1987)
Diese Fälle wurden offiziell geprüft. Nicht alle führten zu einer Verurteilung.
8. Sept.
John Stanley Fisher (75) - verstorben, medizinisch auffällig
16. Sept.
Milton Poultney (75) - verstorben. toxikologischer Verdacht
21. Sept.
Joseph Francis O’Neill (79) - verstorben, Verdachtsfall
5. Okt.
Joan Hayes (53) - verstorben, Verdachtsfall
9. Okt.
Frederick LaGois (65) - verstorben, toxikologischer Nachweis
16. Okt.
Anthony Greene (57) - verstorben, toxikologischer Nachweis
11. Okt.
Gerolamo Kuchich (73) - überlebt, Vergiftung nachgewiesen
weiterer Fall
Name nicht öffentlich - überlebt, Vergiftung nachgewiesen
Insgesamt wurden über 30 Todesfälle aus dem relevanten Zeitraum überprüft. Nur die oben genannten Fälle tauchen namentlich in Gerichts- und Pressequellen auf.
Rechtskräftige Verurteilungen
Diese Fälle gelten als offiziell bestätigt. Bestätigte Todesopfer 4.
Milton Poultney (75) - Mord 2. Grades
Anthony Greene (57) - Mord 2. Grades
John Stanley Fisher (75) - Totschlag
Frederick LaGois (65) - fahrlässige Tötung
Bestätigte Vergiftungen – Opfer überlebt 2
Gerolamo Kuchich - überlebt, schwere Körperverletzung
weiterer Patient (nicht namentlich genannt) - überlebt, schwere Körperverletzung
Nicht verurteilte, aber untersuchte Todesfälle
Joseph Francis O’Neill
Joan Hayes
In diesen Fällen reichten toxikologische Beweise nicht für eine Verurteilung, oder Vorerkrankungen ließen keine zweifelsfreie Kausalität zu. Juristisch gelten diese Todesfälle nicht als bestätigt.
Zusammenfassung
Untersuchte Todesfälle (namentlich): 6
Richard Angelo wurde rechtskräftig wegen vier Todesfällen verurteilt. Die Behörden untersuchten darüber hinaus mehrere weitere Todes- und Vergiftungsfälle, von denen nicht alle juristisch zweifelsfrei zugeordnet werden konnten.
Der Fall Angelo zeigt, welches Missbrauchspotenzial im medizinischen Umfeld bestehen kann, wenn Vertrauen und Fachwissen gezielt ausgenutzt werden. Bis heute wird er in kriminalistischen und medizinethischen Studien als mahnendes Beispiel für sogenannte „Pflege-Serienmörder” angeführt.
