Opferchronologie von Hiroshi Maeue – Die drei nachgewiesenen Mordopfer
Die Mordserie endete mit der Festnahme von Maeue am 8. August 2005. Während der Vernehmungen gestand er alle drei Tötungsdelikte. Das Bezirksgericht Osaka verurteilte ihn später wegen dreifachen Mordes und der Beseitigung der Leichen zum Tode. Weitere Mordopfer konnten ihm nie nachgewiesen werden. Obwohl immer wieder über zusätzliche Opfer spekuliert wurde, existieren dafür bis heute keine belastbaren gerichtlichen oder kriminalpolizeilichen Belege. Die offiziell anerkannte Opferzahl beträgt daher drei Menschen.
Erstes Mordopfer – Die 25-jährige Frau
Am 19. Februar 2005 lernte Hiroshi Maeue eine 25-jährige Frau kennen, die in verschiedenen Quellen als Michiko Nagamoto identifiziert wurde. Sie hatte in einem Internetforum nach einer Person gesucht, mit der sie gemeinsam Suizid begehen wollte. Maeue nahm per E-Mail Kontakt zu ihr auf und gewann ihr Vertrauen, indem er vortäuschte, dieselben Absichten zu verfolgen. Beide verabredeten sich zu einem Treffen in einer abgelegenen Bergregion der Präfektur Osaka. Laut späteren Ermittlungen fesselte Maeue die Frau, entkleidete sie und erwürgte sie. Anschließend versteckte er ihre Leiche in einem Waldgebiet. Nach seiner Festnahme gestand Maeue die Tat und führte die Ermittler zu weiteren Erkenntnissen über den Tatablauf. Dieses erste Tötungsdelikt markierte den Beginn einer Mordserie, die sich innerhalb weniger Monate fortsetzen sollte.
Zweites Mordopfer – Der 21-jährige Student
Am Im Mai 2005 schlug Hiroshi Maeue erneut zu. Dieses Mal war ein 21-jähriger Student aus Higashi-Osaka sein Opfer, den er über ein Internetforum kennengelernt hatte. Wieder verwendete er dieselbe Vorgehensweise. Er gab vor, gemeinsam Suizid begehen zu wollen, vereinbarte ein Treffen und lockte den jungen Mann in eine abgelegene Bergregion. Dort fesselte und erwürgte er den Studenten. Anschließend versteckte er die Leiche in den Bergen. Nach seiner Festnahme gestand Maeue den Mord und machte Angaben zum Ablageort der Leiche, wodurch die Ermittlungen abgeschlossen werden konnten. Der dritte Mord bestätigte das bereits bei den beiden vorherigen Tötungsdelikten gezeigte wiederkehrende Tatmuster endgültig.
Drittes Mordopfer – Der 14-jährige Schüler
Im Juni 2005 nahm Maeue über dasselbe Internet-Umfeld Kontakt zu einem 14-jährigen Schüler aus der Präfektur Hyōgo auf. Auch der Jugendliche hatte online nach einem gemeinsamen Suizidpartner gesucht. Wie bereits bei seinem ersten Opfer täuschte Maeue vor, gemeinsam sterben zu wollen, und vereinbarte ein persönliches Treffen. Laut den gerichtlichen Feststellungen brachte er den Jungen in eine abgelegene Bergregion, fesselte ihn und tötete ihn durch Erwürgen. Anschließend versteckte er die Leiche. Besonders auffällig war das Verhalten des Täters nach diesem Mord. Um die Ermittlungen zu erschweren und den tatsächlichen Tatablauf zu verschleiern, kontaktierte er den Vater des Jungen und stellte eine Lösegeldforderung. Er versuchte, den Eindruck einer Entführung zu erwecken. Dieser Täuschungsversuch scheiterte jedoch und wurde später als weiterer Bestandteil der Anklage gewertet. Die Ermittlungen führten schließlich dazu, dass die Polizei die versteckte Leiche in einem Berggebiet auffinden konnte.
Gemeinsame Merkmale aller drei Taten
Bei den drei nachgewiesenen Morden gab es ein nahezu identisches Vorgehen. Alle Opfer lernte Hiroshi Maeue in Internetforen für Menschen mit Suizidgedanken kennen. Er gab vor, selbst sterben zu wollen, baute Vertrauen auf und schlug einen gemeinsamen Suizid durch Kohlenmonoxidvergiftung in einem verschlossenen Fahrzeug vor. An den vereinbarten Treffpunkten setzte er diesen Plan jedoch nie um. Stattdessen fesselte er seine Opfer, entkleidete sie teilweise und erwürgte sie. Nach den Tötungen versteckte er die Leichen in abgelegenen Wald- und Berggebieten der Präfektur Osaka. Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass Maeue mindestens Teile seiner Taten filmte beziehungsweise dokumentierte. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Ermittler zudem Bildmaterial, das Menschen beim Erwürgen zeigte. Diese Erkenntnisse spielten später sowohl im Strafverfahren als auch bei den psychiatrischen Gutachten eine wesentliche Rolle.
Abschluss der Mordserie
Die Mordserie endete mit der Festnahme von Maeue am 8. August 2005. Während der Vernehmungen gestand er alle drei Tötungsdelikte. Das Bezirksgericht Osaka verurteilte ihn später wegen dreifachen Mordes und der Beseitigung der Leichen zum Tode. Weitere Mordopfer konnten ihm nie nachgewiesen werden. Obwohl immer wieder über zusätzliche Opfer spekuliert wurde, existieren dafür bis heute keine belastbaren gerichtlichen oder kriminalpolizeilichen Belege. Die offiziell anerkannte Opferzahl beträgt daher drei Menschen.
Die Mordserie endete mit der Festnahme von Maeue am 8. August 2005. Während der Vernehmungen gestand er alle drei Tötungsdelikte. Das Bezirksgericht Osaka verurteilte ihn später wegen dreifachen Mordes und der Beseitigung der Leichen zum Tode. Weitere Mordopfer konnten ihm nie nachgewiesen werden. Obwohl immer wieder über zusätzliche Opfer spekuliert wurde, existieren dafür bis heute keine belastbaren gerichtlichen oder kriminalpolizeilichen Belege. Die offiziell anerkannte Opferzahl beträgt daher drei Menschen.
Erstes Mordopfer – Die 25-jährige Frau
Am 19. Februar 2005 lernte Hiroshi Maeue eine 25-jährige Frau kennen, die in verschiedenen Quellen als Michiko Nagamoto identifiziert wurde. Sie hatte in einem Internetforum nach einer Person gesucht, mit der sie gemeinsam Suizid begehen wollte. Maeue nahm per E-Mail Kontakt zu ihr auf und gewann ihr Vertrauen, indem er vortäuschte, dieselben Absichten zu verfolgen. Beide verabredeten sich zu einem Treffen in einer abgelegenen Bergregion der Präfektur Osaka. Laut späteren Ermittlungen fesselte Maeue die Frau, entkleidete sie und erwürgte sie. Anschließend versteckte er ihre Leiche in einem Waldgebiet. Nach seiner Festnahme gestand Maeue die Tat und führte die Ermittler zu weiteren Erkenntnissen über den Tatablauf. Dieses erste Tötungsdelikt markierte den Beginn einer Mordserie, die sich innerhalb weniger Monate fortsetzen sollte.
Zweites Mordopfer – Der 21-jährige Student
Am Im Mai 2005 schlug Hiroshi Maeue erneut zu. Dieses Mal war ein 21-jähriger Student aus Higashi-Osaka sein Opfer, den er über ein Internetforum kennengelernt hatte. Wieder verwendete er dieselbe Vorgehensweise. Er gab vor, gemeinsam Suizid begehen zu wollen, vereinbarte ein Treffen und lockte den jungen Mann in eine abgelegene Bergregion. Dort fesselte und erwürgte er den Studenten. Anschließend versteckte er die Leiche in den Bergen. Nach seiner Festnahme gestand Maeue den Mord und machte Angaben zum Ablageort der Leiche, wodurch die Ermittlungen abgeschlossen werden konnten. Der dritte Mord bestätigte das bereits bei den beiden vorherigen Tötungsdelikten gezeigte wiederkehrende Tatmuster endgültig.
Drittes Mordopfer – Der 14-jährige Schüler
Im Juni 2005 nahm Maeue über dasselbe Internet-Umfeld Kontakt zu einem 14-jährigen Schüler aus der Präfektur Hyōgo auf. Auch der Jugendliche hatte online nach einem gemeinsamen Suizidpartner gesucht. Wie bereits bei seinem ersten Opfer täuschte Maeue vor, gemeinsam sterben zu wollen, und vereinbarte ein persönliches Treffen. Laut den gerichtlichen Feststellungen brachte er den Jungen in eine abgelegene Bergregion, fesselte ihn und tötete ihn durch Erwürgen. Anschließend versteckte er die Leiche. Besonders auffällig war das Verhalten des Täters nach diesem Mord. Um die Ermittlungen zu erschweren und den tatsächlichen Tatablauf zu verschleiern, kontaktierte er den Vater des Jungen und stellte eine Lösegeldforderung. Er versuchte, den Eindruck einer Entführung zu erwecken. Dieser Täuschungsversuch scheiterte jedoch und wurde später als weiterer Bestandteil der Anklage gewertet. Die Ermittlungen führten schließlich dazu, dass die Polizei die versteckte Leiche in einem Berggebiet auffinden konnte.
Gemeinsame Merkmale aller drei Taten
Bei den drei nachgewiesenen Morden gab es ein nahezu identisches Vorgehen. Alle Opfer lernte Hiroshi Maeue in Internetforen für Menschen mit Suizidgedanken kennen. Er gab vor, selbst sterben zu wollen, baute Vertrauen auf und schlug einen gemeinsamen Suizid durch Kohlenmonoxidvergiftung in einem verschlossenen Fahrzeug vor. An den vereinbarten Treffpunkten setzte er diesen Plan jedoch nie um. Stattdessen fesselte er seine Opfer, entkleidete sie teilweise und erwürgte sie. Nach den Tötungen versteckte er die Leichen in abgelegenen Wald- und Berggebieten der Präfektur Osaka. Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass Maeue mindestens Teile seiner Taten filmte beziehungsweise dokumentierte. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Ermittler zudem Bildmaterial, das Menschen beim Erwürgen zeigte. Diese Erkenntnisse spielten später sowohl im Strafverfahren als auch bei den psychiatrischen Gutachten eine wesentliche Rolle.
Abschluss der Mordserie
Die Mordserie endete mit der Festnahme von Maeue am 8. August 2005. Während der Vernehmungen gestand er alle drei Tötungsdelikte. Das Bezirksgericht Osaka verurteilte ihn später wegen dreifachen Mordes und der Beseitigung der Leichen zum Tode. Weitere Mordopfer konnten ihm nie nachgewiesen werden. Obwohl immer wieder über zusätzliche Opfer spekuliert wurde, existieren dafür bis heute keine belastbaren gerichtlichen oder kriminalpolizeilichen Belege. Die offiziell anerkannte Opferzahl beträgt daher drei Menschen.
