Leider ist bei Pedro Alonso López eine vollständige Opferchronologie im klassischen Sinn nicht möglich, da im Gegensatz zu vielen anderen Serienmördern die meisten seiner Opfer nie namentlich identifiziert wurden. Es existieren keine öffentlich zugänglichen, vollständigen Listen mit Namen, Geburtsdaten, Fundorten und Todesdaten der Opfer.
Opferchronologie von Pedro Alonso López
Mögliche erste Opfer in Kolumbien (ca. 1969–1972)
Tatregion: Ländliche Gebiete in Kolumbien und Umgebung von Bogotá. Laut späteren Aussagen von López begann er dort seine Mordserie. Seine bevorzugten Opfer waren Mädchen im Alter von 8 bis 12 Jahren, die arm und sozial isoliert waren. Über konkrete Opfer aus dieser Phase ist fast nichts bekannt. Es gibt keine öffentlich gesicherten Namen und keine sicher zugeordneten Leichenfunde aus dieser Frühphase. López gestand mehrere frühe Morde.
Serienmorde in Peru (ca. 1972–1976)
Tatregion: Hochland von Peru, indigene Siedlungen. Hier wurde sein Muster deutlich erkennbar. Er fokussierte sich zunehmend auf indigene Mädchen und Kinder aus abgelegenen Gemeinden, bei denen eine polizeiliche Nachverfolgung nur schwer möglich war. López sagte später, dass Kinder aus abgelegenen Andendörfern „am leichtesten verschwanden“. Diese Aussage gilt als zentral für sein Opferprofil. Die Zahl der Opfer ist unbekannt. Schätzungen zufolge sind es mehrere Dutzend. Es gibt jedoch keine vollständigen Identifizierungen und kaum exakte Tatdaten.
Zwischenfall in Peru (Mitte 1970er)
Laut López versuchte er erneut, ein Mädchen zu entführen. Er wurde jedoch von Dorfbewohnern gefasst und beinahe gelyncht. Ein Missionar soll ihn gerettet haben. Falls dies stimmt, hätte es mindestens ein überlebendes Opfer gegeben. Die Quellenlage hierzu ist jedoch schwach.
Eskalation in Ecuador (ca. 1976–1980)
Dies ist die wichtigste und am besten dokumentierte Mordphase. Tatregion: vor allem die Andenregionen und Märkte/ländliche Gemeinden in Ecuador. Hier explodierte die Zahl seiner Opfer. Die Ermittler vermuten, dass er ab hier regelmäßig in Ecuador mordete. Ein typisches Muster war, dass Mädchen vom Markt verschwanden, zuletzt mit einem fremden Mann gesehen wurden und es keine Zeugen gab.
Opfer 1976
Exakte Zahl unbekannt. Mehrere Opfer wahrscheinlich.
1977
Die Zahl der Vermisstenmeldungen steigt. Betroffene Regionen: Zentralecuador und indigene Gemeinden. Die polizeiliche Koordination war schwach. Viele Fälle wurden nicht miteinander verknüpft.
Opfer 1977
Geschätzt wird eine zweistellige Opferzahl.
1978
Seine Aktivitäten scheinen weiter zuzunehmen. Offenbar hat López das Ansprechen, Weglocken und Töten in abgelegenen Regionen perfektioniert. Mehrere Familien berichteten von einem identischen Täterverhalten.
Opfer 1978
Unbekannte Zahl. Vermutlich Dutzende.
1979 – Höhepunkt der Mordserie
1979 gilt als eines seiner aktivsten Jahre. Nach eigenen Aussagen hat er in dieser Phase besonders häufig getötet. Er beschrieb eine Routine: Zunächst besuchte er den Markt, dann wählte er seine Opfer aus, gewann ihr Vertrauen, entführte sie und tötete sie.
Opfer 1979
Sehr hohe Aktivität angenommen.
1980 – Das letzte bekannte Opfer / Festnahme
Im Jahr 1980 versuchte López erneut, ein Mädchen zu entführen. Dieses Mal überlebte das Opfer. Passanten wurden aufmerksam und López wurde festgenommen. Dadurch wurde die Serie gestoppt.
Nach 1980 bekannte Opfer?
Offiziell keine gesicherten Opfer nach 1980 während Haft
Nach seiner Entlassung verschwand López spurlos. Es gibt keine gesicherten Opferzahlen. Im Jahr 2002 wurde López mit einem Mordfall in Kolumbien in Verbindung gebracht. Ein junges Mädchen war das bekannte Opfer und López geriet unter Verdacht. Unklar bleibt, ob er beteiligt war und ob es sich um ein tatsächliches Opfer seiner Zeit nach der Haft handelte.
Die bekannte Opferzahl ist nach dem Beweisgrad gestaffelt. Sicher belegt sind mindestens Dutzende Opfer, gestützt durch Gräber und Geständnisse. Sehr wahrscheinlich gab es über 100 Opfer, was jedoch nur durch ihn behauptet wird.
Der erschütterndste Aspekt an Pedro Alonso Lópezs Opferchronologie ist, dass die meisten seiner Opfer namenlos blieben. Im Gegensatz zu vielen bekannten Serienmördern existiert keine vollständige Liste mit Gesichtern und Biografien. Viele Kinder verschwanden aus armen Andendörfern, ohne dass ihre Fälle jemals ordnungsgemäß dokumentiert wurden. Die wahre Opferzahl von Pedro Alonso López wird womöglich niemals vollständig rekonstruiert werden können.
Opferchronologie von Pedro Alonso López
Mögliche erste Opfer in Kolumbien (ca. 1969–1972)
Tatregion: Ländliche Gebiete in Kolumbien und Umgebung von Bogotá. Laut späteren Aussagen von López begann er dort seine Mordserie. Seine bevorzugten Opfer waren Mädchen im Alter von 8 bis 12 Jahren, die arm und sozial isoliert waren. Über konkrete Opfer aus dieser Phase ist fast nichts bekannt. Es gibt keine öffentlich gesicherten Namen und keine sicher zugeordneten Leichenfunde aus dieser Frühphase. López gestand mehrere frühe Morde.
Serienmorde in Peru (ca. 1972–1976)
Tatregion: Hochland von Peru, indigene Siedlungen. Hier wurde sein Muster deutlich erkennbar. Er fokussierte sich zunehmend auf indigene Mädchen und Kinder aus abgelegenen Gemeinden, bei denen eine polizeiliche Nachverfolgung nur schwer möglich war. López sagte später, dass Kinder aus abgelegenen Andendörfern „am leichtesten verschwanden“. Diese Aussage gilt als zentral für sein Opferprofil. Die Zahl der Opfer ist unbekannt. Schätzungen zufolge sind es mehrere Dutzend. Es gibt jedoch keine vollständigen Identifizierungen und kaum exakte Tatdaten.
Zwischenfall in Peru (Mitte 1970er)
Laut López versuchte er erneut, ein Mädchen zu entführen. Er wurde jedoch von Dorfbewohnern gefasst und beinahe gelyncht. Ein Missionar soll ihn gerettet haben. Falls dies stimmt, hätte es mindestens ein überlebendes Opfer gegeben. Die Quellenlage hierzu ist jedoch schwach.
Eskalation in Ecuador (ca. 1976–1980)
Dies ist die wichtigste und am besten dokumentierte Mordphase. Tatregion: vor allem die Andenregionen und Märkte/ländliche Gemeinden in Ecuador. Hier explodierte die Zahl seiner Opfer. Die Ermittler vermuten, dass er ab hier regelmäßig in Ecuador mordete. Ein typisches Muster war, dass Mädchen vom Markt verschwanden, zuletzt mit einem fremden Mann gesehen wurden und es keine Zeugen gab.
Opfer 1976
Exakte Zahl unbekannt. Mehrere Opfer wahrscheinlich.
1977
Die Zahl der Vermisstenmeldungen steigt. Betroffene Regionen: Zentralecuador und indigene Gemeinden. Die polizeiliche Koordination war schwach. Viele Fälle wurden nicht miteinander verknüpft.
Opfer 1977
Geschätzt wird eine zweistellige Opferzahl.
1978
Seine Aktivitäten scheinen weiter zuzunehmen. Offenbar hat López das Ansprechen, Weglocken und Töten in abgelegenen Regionen perfektioniert. Mehrere Familien berichteten von einem identischen Täterverhalten.
Opfer 1978
Unbekannte Zahl. Vermutlich Dutzende.
1979 – Höhepunkt der Mordserie
1979 gilt als eines seiner aktivsten Jahre. Nach eigenen Aussagen hat er in dieser Phase besonders häufig getötet. Er beschrieb eine Routine: Zunächst besuchte er den Markt, dann wählte er seine Opfer aus, gewann ihr Vertrauen, entführte sie und tötete sie.
Opfer 1979
Sehr hohe Aktivität angenommen.
1980 – Das letzte bekannte Opfer / Festnahme
Im Jahr 1980 versuchte López erneut, ein Mädchen zu entführen. Dieses Mal überlebte das Opfer. Passanten wurden aufmerksam und López wurde festgenommen. Dadurch wurde die Serie gestoppt.
Nach 1980 bekannte Opfer?
Offiziell keine gesicherten Opfer nach 1980 während Haft
Nach seiner Entlassung verschwand López spurlos. Es gibt keine gesicherten Opferzahlen. Im Jahr 2002 wurde López mit einem Mordfall in Kolumbien in Verbindung gebracht. Ein junges Mädchen war das bekannte Opfer und López geriet unter Verdacht. Unklar bleibt, ob er beteiligt war und ob es sich um ein tatsächliches Opfer seiner Zeit nach der Haft handelte.
Die bekannte Opferzahl ist nach dem Beweisgrad gestaffelt. Sicher belegt sind mindestens Dutzende Opfer, gestützt durch Gräber und Geständnisse. Sehr wahrscheinlich gab es über 100 Opfer, was jedoch nur durch ihn behauptet wird.
Der erschütterndste Aspekt an Pedro Alonso Lópezs Opferchronologie ist, dass die meisten seiner Opfer namenlos blieben. Im Gegensatz zu vielen bekannten Serienmördern existiert keine vollständige Liste mit Gesichtern und Biografien. Viele Kinder verschwanden aus armen Andendörfern, ohne dass ihre Fälle jemals ordnungsgemäß dokumentiert wurden. Die wahre Opferzahl von Pedro Alonso López wird womöglich niemals vollständig rekonstruiert werden können.
