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Modus Operandi & Motive
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Dennis Andrew Nilsen
Dennis Andrew Nilsen zählt zu den bekanntesten Serienmördern Großbritanniens. Zwischen 1978 und 1983 tötete er mehrere junge Männer in London. Die späteren Ermittlungen führten zu acht namentlich identifizierten Opfern, während Nilsen selbst zunächst von insgesamt 15 oder 16 getöteten Männern sprach. Wie viele Menschen tatsächlich durch ihn starben, konnte jedoch nie abschließend geklärt werden.
Er lernte seine Opfer häufig in der Londoner Ausgeh- und Kneipenszene kennen. Mehrere Männer begleitete er anschließend in seine Wohnung. Dort kam es zu den tödlichen Angriffen, bei denen Strangulation eine zentrale Rolle spielte. Die Leichen versteckte Nilsen zunächst in seiner Wohnung und beseitigte sie später, indem er sie zerteilte und verbrannte.
Die Mordserie endete im Februar 1983, nicht durch eine Vermisstenanzeige oder einen klassischen Mordverdacht, sondern durch eine verstopfte Abwasserleitung in Nilsens Wohnhaus in Cranley Gardens. Bei der Untersuchung wurden menschliche Überreste entdeckt. Kurz darauf nahm die Polizei Nilsen fest.
Er wurde im November 1983 wegen sechs Morden und zweier versuchter Morde schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Er starb am 12. Mai 2018 im Alter von 72 Jahren im Gefängnis beziehungsweise im Krankenhaus in York.
Der Fall Nilsen ist bis heute besonders außergewöhnlich: Nach seiner Festnahme sahen sich die Ermittler einer großen Menge menschlicher Überreste gegenüber, konnten aber nicht alle von Nilsen behaupteten Opfer identifizieren. Dadurch bleibt neben den gerichtlich bewiesenen Taten eine entscheidende Frage offen: Wie viele Menschen hat Dennis Nilsen tatsächlich getötet?
Kindheit und Jugend
Dennis Andrew Nilsen wurde am 23. November 1945 in Fraserburgh, Aberdeenshire, Schottland, geboren. Er war das mittlere von drei Kindern von Olav Nilsen und Elizabeth „Betty“ Nilsen. Sein Vater war ein norwegischer Soldat, der während des Zweiten Weltkriegs in Schottland stationiert gewesen war. Die Ehe seiner Eltern zerbrach, als Nilsen noch ein Kind war. Nach der Trennung lebte er zeitweise bei seinen Großeltern mütterlicherseits. Besonders eng war seine Beziehung zu seinem Großvater Andrew Whyte.
Nilsen selbst beschrieb den Tod seines Großvaters im Jahr 1951 später als ein einschneidendes Erlebnis. Er war zu diesem Zeitpunkt fünf Jahre alt. Nilsen berichtete, dass er seinen Großvater nach dessen Tod im Leichenschauhaus noch einmal sehen durfte. Spätere Darstellungen des Falls schrieben diesem Erlebnis eine zentrale Bedeutung für seine spätere Entwicklung zu. Eine wissenschaftlich oder juristisch belegte direkte Verbindung zwischen dem Tod des Großvaters und Nilsens späteren Tötungsdelikten existiert jedoch nicht.
Nilsen besuchte zunächst die Buchanan Street School und später die Academy in Fraserburgh. Schon in seiner Jugend galt er als eher zurückhaltend und sozial isoliert. Er entwickelte ein Interesse für militärische Themen und entschied sich schließlich für eine Laufbahn bei den britischen Streitkräften.
Mit etwa 16 Jahren verließ Nilsen die Schule und trat der British Army bei. Dort begann er eine militärische Laufbahn, die ihn in den folgenden Jahren unter anderem nach Deutschland, Zypern und in den damaligen Südjemen führte. Er wurde dem Army Catering Corps zugeteilt und absolvierte eine Ausbildung zum Koch. Während seiner rund elfjährigen Militärzeit war er an mehreren Standorten eingesetzt. Zu seinen Stationierungen gehörten unter anderem Westdeutschland, Zypern, der Südjemen und die Shetlandinseln. Seine militärische Laufbahn führte ihn damit bereits in jungen Jahren aus seiner schottischen Heimat heraus. Nilsen verließ die Armee im Jahr 1972 im Rang eines Corporals. Nach seinem Ausscheiden aus dem Militär kehrte er nach London zurück und arbeitete zunächst in verschiedenen Berufen. 1973 trat er der Metropolitan Police bei. Seine Tätigkeit als Polizeibeamter dauerte allerdings nur wenige Monate. Noch im selben Jahr verließ er den Polizeidienst wieder.
Anschließend wechselte Nilsen in den britischen öffentlichen Dienst. Er arbeitete als Civil Servant, unter anderem beim Department of Employment bzw. in einem Londoner Jobcenter. Damit zeigt sein beruflicher Werdegang eine ungewöhnliche Abfolge: Nilsen war zunächst Soldat, dann kurzzeitig Polizeibeamter und schließlich Verwaltungsangestellter im öffentlichen Dienst.
Privatleben und soziale Beziehungen
Nach seinem Ausscheiden aus der Armee lebte Nilsen vorwiegend in London. Sein Privatleben war geprägt von wechselnden sozialen und partnerschaftlichen Beziehungen. Er hatte Beziehungen zu Männern und bewegte sich in der Londoner homosexuellen Szene. Zeitweise lebte er auch mit Partnern zusammen.
Mitte der 1970er-Jahre lernte Nilsen David Gallichan kennen. Gallichan zog später in seine Wohnung in der Melrose Avenue in Cricklewood. Die beiden lebten etwa zwei Jahre zusammen, dann verließ Gallichan die Wohnung wieder. Nach der Trennung lebte Nilsen zunehmend allein. Er hielt sich häufig in Londoner Pubs auf und lernte dort Männer kennen. Einige dieser Kontakte führten später dazu, dass die Männer ihn nach Hause begleiteten.
Später beschrieb Nilsen sich selbst als einsam und sozial isoliert. Gleichzeitig suchte er nach eigenen Angaben immer wieder die Nähe anderer Menschen. Diese widersprüchliche Kombination aus dem Wunsch nach Gesellschaft und den Schwierigkeiten, dauerhafte Beziehungen aufzubauen, wurde in seinen eigenen Schilderungen zu einem wiederkehrenden Thema.
Aus den belegbaren Fakten lässt sich jedoch keine direkte Verbindung zwischen seinen privaten Beziehungen und den späteren Morden ableiten. Ebenso wenig lässt sich ein Zusammenhang zwischen seiner sexuellen Orientierung und seinen Taten herleiten. Zwar waren die Opfer ausschließlich Männer, doch handelte es sich nicht um nachweisbare Sexualdelikte im klassischen Sinne.
Beginn der Mordserie
Die Mordserie begann Ende 1978 in der Wohnung von Nilsen in der Melrose Avenue im Londoner Stadtteil Cricklewood. Das erste später identifizierte Opfer war der damals 14-jährige Stephen Dean Holmes. Dieser begegnete Nilsen am 30. Dezember 1978 und begleitete ihn später zu seiner Wohnung. Dort griff Nilsen den Jugendlichen an und strangulierte ihn. Anschließend versteckte er die Leiche zunächst in seiner Wohnung. Der Fall Holmes ist besonders bedeutsam, da er das erste eindeutig identifizierte Opfer der Mordserie darstellt. Nilsen behauptete später, Holmes sei nicht sein erstes Opfer gewesen. Diese Angaben konnten jedoch nicht mit derselben Sicherheit belegt werden.
In den folgenden Jahren entwickelte sich aus dem einzelnen Mord eine Serie, die zunächst in der Melrose Avenue und später in Nilsens Wohnung in den Cranley Gardens in Muswell Hill fortgesetzt wurde.
Spätere Ermittlungen ergaben, dass Nilsen seine Opfer häufig in der Umgebung von London kennenlernte und anschließend mit in seine Wohnung nahm. Die unterschiedlichen Tatabläufe und Nilsens spätere Aussagen machen jedoch deutlich, dass nicht jeder Mord exakt nach demselben Muster ablief. Mit dem Tod von Stephen Holmes begann somit eine Serie, deren tatsächliches Ausmaß erst nach Nilsens Festnahme im Februar 1983 bekannt wurde.
Die Opfer
Die Opfer von Dennis Nilsen waren ausschließlich Männer. Ihre Lebensumstände unterschieden sich jedoch deutlich. Während einige von ihnen jung waren und sich in schwierigen sozialen Verhältnissen befanden, führte beispielsweise Kenneth Ockenden ein vergleichsweise stabiles Leben und hielt sich als Tourist in London auf.
Stephen Dean Holmes
Alter: 14 Jahre
Tatjahr: 1978
Stephen Holmes war das erste Opfer, das namentlich identifiziert wurde. Nilsen hatte ihn Ende Dezember 1978 in seiner Wohnung in Cricklewood getötet.
Kenneth Ockenden
Alter: 23 Jahre
Tatjahr: 1979
Ockenden war ein kanadischer Tourist, der London besuchte. Er lernte Nilsen in einem Pub kennen und begleitete ihn anschließend nach Hause. Dort wurde er getötet.
Martyn Duffey
Alter: 16 Jahre
Tatjahr: 1980
Duffey stammte aus Liverpool und hielt sich in London auf. Nilsen lernte ihn im Dezember 1979 oder Anfang 1980 kennen. Anschließend wurde er in der Melrose Avenue getötet.
William „Billy“ Sutherland
Alter: 26 Jahre
Tatjahr: 1980
Sutherland arbeitete als Barkeeper und lebte in London. Er wurde im Jahr 1980 von Nilsen getötet.
Malcolm Barlow
Alter: 23 Jahre
Tatjahr: 1981
Barlow war ein junger Mann aus London. Laut späteren Angaben fand Nilsen ihn in der Nähe seiner Wohnung und nahm ihn mit nach Hause. Dort wurde Barlow getötet.
John Howlett
Alter: 23 Jahre
Tatjahr: 1982
Howlett gehörte zu den Opfern der späteren Phase der Mordserie. Er wurde in Nilsens Wohnung in Cranley Gardens ermordet.
Graham Allen
Alter: 27 Jahre
Tatjahr: 1982
Archibald Graham Allen, meist Graham Allen genannt, war 27 Jahre alt. Auch er wurde in Cranley Gardens getötet.
Stephen Sinclair
Alter: 20 Jahre
Tatjahr: 1983
Stephen Sinclair war das letzte namentlich identifizierte Opfer. Er starb kurz vor Nilsens Festnahme im Februar 1983.
Neben diesen acht identifizierten Männern sprach Nilsen nach seiner Festnahme von weiteren Tötungen. Die von ihm zunächst genannte Gesamtzahl lag bei 15 oder 16. Mehrere dieser angeblichen Opfer konnten jedoch nie identifiziert werden.
Tatmuster und Modus Operandi
Nilsens Vorgehensweise wies über die Jahre hinweg wiederkehrende Elemente auf, war aber nicht bei jedem Opfer identisch. Er lernte viele Männer in Pubs und anderen Treffpunkten in London kennen und lud sie anschließend in seine Wohnung ein. Dort konsumierten sie teilweise gemeinsam Alkohol. Die späteren Angriffe erfolgten häufig, nachdem das Opfer eingeschlafen oder durch den Alkoholkonsum beeinträchtigt war. Die zentrale Tötungsmethode war die Strangulation. In einigen Fällen setzte Nilsen zusätzlich das Ertränken ein, insbesondere, wenn das Opfer bereits bewusstlos war.
Nach dem Tod behielt Nilsen die Leichen teilweise über längere Zeit in seiner Wohnung. Zunächst versteckte er sie innerhalb der Räume, später zerlegte er sie in mehreren Fällen. Zur Beseitigung der Überreste nutzte er unterschiedliche Methoden, darunter das Verbrennen sowie die Entsorgung einzelner Körperteile über die Abwasseranlage. Damit war nicht nur die Tötung selbst, sondern auch der ungewöhnliche Umgang mit den Leichen nach dem Tod ein wesentliches Merkmal des Falls.
Ermittlungen und Entdeckung
Die Mordserie blieb über mehrere Jahre hinweg unentdeckt. Erst Anfang Februar 1983 führten ungewöhnliche Probleme mit der Abwasserleitung von Nilsens Wohnhaus in Cranley Gardens zur entscheidenden Entdeckung.
Die Bewohner des Hauses hatten wiederholt Probleme mit der Toilette und der Abwasserleitung. Als ein Mitarbeiter des beauftragten Unternehmens am 7. Februar 1983 die Leitung untersuchte, stieß er dabei auf menschliches Gewebe. Er informierte seinen Vorgesetzten, der daraufhin die Polizei verständigte. Die Beamten untersuchten die Abwasseranlage und stellten fest, dass es sich bei dem Fund tatsächlich um menschliche Überreste handelte. Der Verdacht richtete sich auf die Wohnung von Nilsen im Erdgeschoss.
Am 9. Februar 1983 erschien die Polizei bei Nilsen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden weitere menschliche Überreste entdeckt. Er wurde daraufhin festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Während der Vernehmungen begann er, über die Tötungen zu sprechen. Seine Aussagen führten die Ermittler schließlich auch zu den Überresten früherer Opfer und zu seiner vorherigen Wohnung in der Melrose Avenue.
Die Ermittler standen nun vor einem außergewöhnlichen Problem: Es waren menschliche Überreste vorhanden, doch viele davon konnten zunächst keinem bestimmten Vermisstenfall zugeordnet werden. Die Untersuchung der beiden Wohnungen sowie die Auswertung von Nilsens Aussagen machten schließlich das tatsächliche Ausmaß der Ereignisse deutlich.
Damit war letztlich nicht eine klassische Vermisstenermittlung, sondern ein verstopfter Abfluss der Ausgangspunkt für die Aufdeckung der Mordserie.
Festnahme und Vernehmungen
Nachdem menschliche Überreste in der Abwasserleitung von 23 Cranley Gardens entdeckt worden waren, wurde Dennis Nilsen am 9. Februar 1983 festgenommen.
Während der polizeilichen Vernehmungen machte Nilsen umfangreiche Angaben zu den Tötungen. Zunächst sprach er von einer deutlich höheren Opferzahl als später identifiziert wurde. Mithilfe seiner Aussagen konnten die Ermittler die Vorgänge in seinen beiden Wohnungen zeitlich einordnen und nach weiteren Überresten suchen.
Nilsen beschrieb den Beamten auch, wie er mit den Leichen umgegangen war. Seine Angaben führten die Ermittler unter anderem zurück zu seiner früheren Wohnung in der Melrose Avenue, wo sie weitere Spuren und Überreste fanden.
Die Vernehmungen waren für die Ermittlungen von großer Bedeutung, da ein erheblicher Teil der später rekonstruierten Mordserie auf Nilsens eigenen Aussagen beruhte. Gleichzeitig konnten seine Aussagen nicht uneingeschränkt als Beweis für jede von ihm behauptete Tötung herangezogen werden. Einige der von ihm genannten Opfer konnten nie identifiziert werden und Nilsen veränderte bzw. relativierte seine Angaben zur Gesamtzahl später teilweise.
Neben seinen Geständnissen hatten die Ermittler weitere Beweismittel zur Verfügung. Von besonderer Bedeutung waren die menschlichen Überreste, die Spuren in den Wohnungen sowie die Aussagen von Männern, die Nilsen überlebt hatten. Dadurch konnte die Polizei zwischen Fällen unterscheiden, die sich durch forensische oder Zeugenaussagen erhärten ließen, und solchen, die ausschließlich auf Nilsens Angaben beruhten.
Diese Unterscheidung sollte sich später auch im Strafverfahren als entscheidend erweisen. Letztlich wurde Nilsen wegen sechs Morden und zweier versuchter Morde angeklagt und verurteilt – jedoch nicht wegen sämtlicher Tötungen, die er während der Vernehmungen behauptet hatte.
Prozess und Urteil
Der Prozess gegen Dennis Nilsen begann am 24. Oktober 1983 vor dem Central Criminal Court in London, auch Old Bailey genannt. Er stand wegen sechs Morden und zweier versuchter Morde vor Gericht. Die Anklage stützte sich dabei unter anderem auf seine Aussagen gegenüber der Polizei, forensische Beweise sowie die Aussagen von Männern, die seine Angriffe überlebt hatten.
Nilsen bestritt nicht, die Männer getötet zu haben, sondern machte im Verfahren im Wesentlichen eine eingeschränkte Verantwortlichkeit („diminished responsibility“) aufgrund einer psychischen Störung geltend. Damit sollte erreicht werden, dass die Taten nicht als Mord, sondern als Totschlag bewertet würden.
Die Verteidigung konnte die Jury jedoch nicht davon überzeugen, dass die Voraussetzungen für eine entsprechende Reduzierung der strafrechtlichen Verantwortung erfüllt waren.
Am 4. November 1983 wurde Nilsen in allen sechs Mordfällen sowie in beiden Fällen des versuchten Mordes für schuldig befunden. Das Gericht verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der damalige Richter sprach zudem eine Empfehlung für eine Mindesthaftzeit von 25 Jahren aus. Damit war juristisch lediglich ein Teil der von Nilsen behaupteten Tötungen Gegenstand des Verfahrens. Die weiteren, nicht eindeutig zuordenbaren Todesfälle blieben ungeklärt. Nilsen verbrachte den Rest seines Lebens im britischen Strafvollzug. Er legte gegen seine Verurteilung Berufung ein, blieb jedoch in Haft.
Während dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit seinem eigenen Fall und verfasste umfangreiche Texte über sein Leben und seine Verbrechen. Seine späteren Darstellungen sind jedoch als Selbstaussagen zu behandeln und nicht automatisch als gesicherte Tatsachen. Im Laufe der Jahre änderte beziehungsweise relativierte Nilsen teilweise frühere Angaben zu seinen Taten. Insbesondere die zunächst genannte Zahl von 15 oder 16 Opfern blieb dadurch zusätzlich problematisch. Den Ermittlern gelang es nicht, die tatsächliche Opferzahl abschließend zu klären.
Nilsen starb am 12. Mai 2018 im Alter von 72 Jahren. Er befand sich zum Zeitpunkt seines Todes weiterhin in Haft. Sein Tod trat in einem Krankenhaus in York ein. Als Todesursache wurden Komplikationen im Zusammenhang mit einem Bauchaortenaneurysma angegeben. Nach seinem Tod wurde Nilsen eingeäschert.
Damit endete ein Fall, dessen genaue Dimension bis heute nicht vollständig rekonstruiert werden konnte. Sechs Morde waren Gegenstand des Schuldspruchs, acht Opfer konnten namentlich identifiziert werden, während weitere von Nilsen behauptete Tötungen ungeklärt blieben.